Wie und wo wir unser Grundstück fanden

Vorab sei gesagt, „das“ Grundstück für alle Fälle gibt es nicht. Jeder hat andere Wünsche, Träume, Vorstellungen und Bedürfnisse. Diese zu kennen, ist die Basis für die Suche nach dem Fleckchen Erde, das man für die nächsten Jahrzehnte sein Zuhause nennt. Für uns waren z.B. wichtig: Eine ruhige Lage ohne viel Verkehr (speziell Durchzugs- und Pendelverkehr), möglichst keine großen Stromleitungen und kein angrenzendes Industriegebiet. Wir wollten außerdem weite Pendelstrecken zur Arbeit vermeiden. Zudem sollte eine Strecke notfalls auch mit dem Fahrrad zu bewältigen sein, was die eine oder andere Ortschaft schon einmal ausschloss – in unserer Gegend gibt es einiges an ziemlich steilen Hügeln. Wir nahmen also eine Landkarte und zogen von der Mitte ausgehend einen Kreis von etwa 10 Kilometern rund um unsere Arbeitsstätten. Danach überlegten wir, welche sonstigen Kriterien noch erfüllt sein sollen. Zu bedenken sind neben den Kosten pro Quadratmeter auch Dinge wie Infrastruktur, Bauvorschriften, ob das Grundstück bereits aufgeschlossen ist oder ob das Haus, das einem vorschwebt, überhaupt in die Gegend/Landschaft passt. Zugegeben, der letzte Punkt findet heute nicht mehr so viel Beachtung, was wir schade finden.

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Altes, typisches Holzhaus für die Gegend

Es gab dann so etwas wie eine Reihe von A-HA-Erlebnissen, die unsere Entscheidung positiv beeinflussten: Auf der Fahrtstrecke blühten jede Menge Kornblumen im Feld neben der Straße. Es gibt zwei kleine, angrenzende Waldgebiete und ein Bächlein verläuft gleich neben dem Ortskern. Wir gingen langsam spazieren, sahen uns die Häuser an, die alte, gewachsene Struktur der Gebäude und Straßen, warfen einen Blick in die kleine Kirche und waren verzaubert. Sofort fühlten wir uns wohl und das beste war, dass der Ort alle unsere Kriterien erfüllte. Und es gab über 20 neue Bauparzellen. Wir entschieden uns für eine etwa 1.000 Quadratmeter große Parzelle, die ideal war, um unseren Traum vom großen Garten zu verwirklichen. Hier ein paar Bilder:

 

Bis zum nächsten Mal, Flo & Manu